Kleine Stiche ins Herz

Seit dieser Job in unser Leben geplatzt ist lebe ich mit zwei verschiedenen Zukunftsszenarien im Kopf. Was mich emotional sehr anstrengt. Zum einen beschäftigen wir uns gedanklich ständig mit den Implikationen, die dieser neue Job mit sich bringen würde. Um eine Entscheidung treffen zu können, muss man alles mal durchdacht, recherchiert, diskutiert, sich vor Augen geführt haben. Was habe ich gegoogelt in der letzten Zeit.

Manchmal wache ich um 4:00 Uhr morgens auf mit einem Gedanken im Kopf wie: Wie machen die das wohl mit den Vorsorgeuntersuchungen für die Kinder in der Schweiz?

Zum anderen Leben wir natürlich unser Leben weiter wie bisher, falls aus der Sache nichts wird. Dazu gehört es auch, dass wir mit unserer Kleinen am Tag der Offenen Tür in die Schule gehen, weil sie dort (unter normalen Umständen) nächstes Jahr eingeschult wird. Ich sehe, wie unbekümmert, neugierig und sicher sie sich dort bewegt, weil sie doch alles schon von ihrer großen Schwester kennt. Sie läuft mit ihren zwei Kindergarten-Freundinnen umher und mutmaßt, ob sie wohl in die 1a, b oder c kommen wird. Ich weiß, dass sie alles schon komplett vor Augen hat.

Eine der Mütter beobachtet ebenfalls das Szenario und sagt zu mir: „Schau sie Dir an, unsere Mädels. Das wird doch ein Selbstläufer nächstes Jahr.“ Und in mir steigen die Tränen auf.

In einer anderen Situation läuft meine Kleine mit ihrer besten Freundin Hand in Hand auf der Straße vor mir her. Ich höre wie sie sagt:

„Weißt Du, wir werden immer jeden Dienstag zusammen verabredet sein, bis wir alt sind.“

Ach Kind, wenn Du wüsstest…..

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